Dem ASVZ steht ein Sanierungsjahrzehnt bevor

14. März 2020

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer treiben immer häufiger Sport. Das zeigt sich auch bei uns: Studierende, Mitarbeitende und Alumni/Alumnae der Zürcher Hochschulen sorgten 2018 im ASVZ für fast 1.7 Millionen Trainingsbesuche. Ein Rekordjahr in der bereits 80-jährigen Erfolgsgeschichte des Zürcher Hochschulsports. Die Statistik für 2019 ist noch nicht final geführt; wir erwarten jedoch wiederum einen kleinen Anstieg der Besucherzahlen.

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass dieser Trend anhalten wird. Vor allem das individuelle Training, das rund die Hälfte der Besuche ausmacht, sowie die Group-Fitness- und Yoga-Angebote ziehen die Massen an. Das freut uns natürlich, sorgt aber auch für überfüllte Trainingsräume und mehr als ausgelastete Garderoben. Die Infrastruktur der ASVZ Sport Center kommt an ihre Grenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Anlagen praktisch zeitgleich saniert werden müssen. Die Hochschulen haben diese Entwicklung erkannt: Die Polyterrasse wird grunderneuert und danach deutlich mehr Sportraum bieten als heute. Das neue Forum UZH wird ebenfalls eine grosse Sportanlage beherbergen. Und auch die Zürcher Fachhochschule wird dem ASVZ mittelfristig mehr Sportraum zur Verfügung stellen. 

Zunächst steht dem ASVZ aber ein Sanierungsjahrzehnt bevor. Das Sport Center Fluntern ist aufgrund umfangreicher Umbau- und Sanierungsarbeiten bis Ende 2020 geschlossen und auch die Anlage im Irchel wird in einigen Jahren renoviert. Die grösste Herausforderung steht uns aber mit der Renovierung der Polyterrasse ab 2022 bevor, wo unser meistgenutztes Sport Center zu Hause ist. Zusammen mit der ETH und der UZH arbeiten wir mit Hochdruck an der Bereitstellung von Provisorien und Alternativen. Trotzdem steht bereits jetzt fest: Für die Dauer der vierjährigen Bauarbeiten wird das Sportangebot ziemlich durcheinandergewirbelt werden; wir werden temporär reduzieren müssen, denn es wird uns schlicht der Platz für mehr fehlen. Dafür werden wir nach den Sanierungen und mit den Neubauten wieder ein Angebot bereitstellen können, das seinesgleichen sucht.

Trotz aller Weitsicht wollen wir auch in die nahe Zukunft schauen: Denn vorerst geht es einmal richtig los mit den Angeboten unserer Wintersportarten – vorausgesetzt natürlich Frau Holle lässt uns nicht im Stich.

Informationen zur Sanierung des Sport Centers Polyterrasse

Bildnachweis: Visualisierung MM Krucker Ghisleni

Kommunikation

Silvana Ulber
Leiterin Kommunikation

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