SOLA-Stafette

Rund um die SOLA

In Erinnerung an den verstorbenen Hochschulsportlehrer und Erfinder der Schweizer SOLA-Stafette Walter Hiemeyer heisst die SOLA-Stafette seit 1983 "Gedenklauf Walter Hiemeyer". Dem zweitplatzierten Team wird auch dieses Jahr eine Läuferplastik verliehen, die von der Familie Hiemeyer als Wanderpreis gestiftet wurde.

Steckbrief der SOLA-Stafette

Startberechtigung:
Grundsätzlich teilnahmeberechtigt sind alle ASVZ-Card Inhaber, Studierende und Alumni (Hochschulabsolventen). Jedes Team muss aus mindestens 8 Teilnahmeberechtigten bestehen.

Gesamtlänge:
114.19 km

Gesamtsteigung (HD):
2'645 m

Anzahl Teilstrecken:
14

Teilstrecken-Distanz:
3.71 km - 13.92 km (5 Teilstrecken sind länger als 10 km)

Obligatorische Damenstrecken:
2 (Strecken 1 und 10)

Bonus:
Auf der Strecke 12 erhalten Senioren (Jg. 68 und älter) und Damen einen Bonus von 1.08 km/50 m HD

Start:
07:30 Uhr / 08:00 Uhr

Zieleinlauf des letzten Läufers:
ca. 18:00 Uhr im Läuferzentrum Sport Center Irchel

 

Die "Original-SOLA" fand in Schweden statt, zwischen Göteborg und Karlstad. Dieser Lauf war 252.7 km lang und in 25 Strecken geteilt, 10 Strecken mussten von Damen gelaufen werden. Die "Mutter" unserer SOLA wurde zwischen  1967 und 1998 durchgeführt. 1972 nahm ein Team unter Leitung von Walter Hiemeyer an der  "Femte kontinuerliga internationella Jubileums-Solastafetten" teil und belegte den 3. Rang. Von dort haben ASVZ Leute die Idee der SOLA zurückgebracht. Aus Schweden muss man also auch den Ursprung des Namens suchen. Sola heisst auf schwedisch Sonne. Das erklärt aber nicht alles. Hier wäre die ganze Geschichte.

Der Ausdruck "Die Sonne in Karlstad" hört man nicht nur in Schweden. Auch in Norwegen und in Dänemark wird der Ausdruck "scheint wie die Sonne in Karlstad" gebraucht. Es hat aber gar nichts mit dem Himmelsgewölbe zu tun.

"Die Sonne in Karlstad" starb vor mehr als 100 Jahren. Ihre Geschichte erfuhr ich von Major C.E. Nygren und vom Buchdrucker Albin Forsell. "Sola i Carlstad" war ein schönes Mädchen, Tochter des Schneiders Johan Holtz von Karlstad, ein strenger Hausvater, der seine Familie in Züchten und Ehren hielt. Seine Tochter Eva Lisa wurde 1770 geboren, und zu strenger Arbeit und grosser Tugend erzogen. Sie wuchs zu einer strahlend blonden Schönheit auf, und weckte schon als Kind solche Bewunderungen, dass Leute sich auf der Strasse nach ihr umdrehen mussten. Sie musste bald in die Welt hinaus, um mitzuhelfen, die Familie zu versorgen. Als Wirtshausmädchen reiste sie von einem Gasthof zum anderen. Zu dieser Zeit war dieser Beruf nicht sehr angesehen, und für ein tugendhaftes und sparsames Mädchen war es nicht leicht, lang an einem Ort zu bleiben, falls sie nicht das Gleiche wie die jungen Stammkunden wollte. Dies erklärte das ewige Umziehen.

Am Schluss landete sie in "Carlstads Gamla Gästegiveri" und dort zog sie ungewöhnlich viele Gäste an. Alle wollten die schöne "Sola" sehen. Aber plötzlich wurde irgendein Jüngling sonnenblind, und sie musste wieder hinter den Wolken verschwinden. Jeder Mensch muss wohl eine Freude haben, und für Eva Lisa war dies das Geld. Damit konnte sie sich schöne Kleider kaufen, ihrer Familie helfen, und noch sparen, um ihren eigenen Gasthof zu kaufen. Dies tat sie auch. Im Jahr 1812 kaufte sie Carlstads Gamla Gästegiveri, wo sie früher als Magd gearbeitet hatte und damit blieb sie die Sonne in Karlstad.

Eva Lisa hatte gelernt, ihre Schönheit zu nutzen. Sie wusste, dass sie deswegen das grosse Trinkgeld bekommen hatte, und jetzt die vielen Gäste anzog. Sie knickste, nickte und blinkte alle an und machte Spass, war fröhlich und leuchtete; aber am meisten leuchtete wie wohl, wenn sie am Abend die Kasse zählte. Niemand wusste von einer Liebesgeschichte.

Wahrscheinlich empfand sie eine solche als zu grossen Luxus. Sie verstand, dass mehr Männer an einer schönen und freien Frau intressiert wären als einer verheirateten mit vielleicht einem eifersüchtigen Ehemann. Falls sie doch eine kleine "Faiblesse" hatte, verstand sie, dies gut zu verbergen. Sie starb als eine geachtete und geehrte Dame der Gesellschaft im Jahre 1828, und im Kirchbuch schrieb der Pfarrer neben ihren Namen. "Die Sonne in Karlstad." Eva Lisa Holtz, die Ursache und der Ursprung des Ausdruckes vergingen, bevor ich erklären konnte, woher der Ausdruck stammte."

 

Aus: Henry Odén, 1945: Bei Königen und Kavalieren in Värmeland.
Übersetzung: Inga Bucher-Walli

SOLA Leitung

Übergaben

  • Bucheggplatz: Florian Mörgeli
  • Hönggerberg: Edith Iten / Dalia Hamdy
  • Buchleren: Sandra Bonacina
  • Üetliberg: Nadia Zollinger
  • Felsenegg: Patrick Mayer
  • Irchel: Marilen Matter
  • Fluntern: Franziska Bornhauser
  • Forch: Markus Urscheler
  • Egg: Franziska Landolt
  • Zumikon: Fabian Lüchinger / Hans Reiser
  • Witikon: Felix Eichenberger

Rennorganisation

  • Strecke/Markierung: Heiner Iten
  • Verbindung/Übermittlung: Riedel Communications Switzerland AG
  • Auswertung: David Trmal
  • Zeitmessung: bibchip
  • Verkehr: Fredi Schneider
  • Polizei: Konrad Vogt / Kreischefs
  • Verkehrskadetten: Philippe Ruh / Willy Lanz

Sicherheit

  • Chefarzt: Walter O. Frey
  • Einsatzleiter Ärzte-Teams: Andreas Laske
  • Samaritervereine: Unterstrass / Höngg
  • Sanitäts-Motorradfahrer: Thomas Vögeli
  • Ambulanz: Schutz & Rettung Stadt Zürich

Marketing

  • Gäste/VIP: Lorenz Ursprung
  • Ausländische Teams: Yvonne Bühler
  • SOLA-Dörfli: Renato Maggi / Opera
  • Media/Kommunikation: Silvana Ulber

Nachhaltigkeit

  • Kirsten Edelkraut
  • Camille Girod
  • Natalie Kaiser
  • Raphael Portmann
  • Vy Chi Vuong

Catering

  • Verpflegung: Sponser-Sportfood
  • Getränkestellen: OK ZH Waffenlauf
  • Spaghettata: Uni Mensa Irchel ZFV
  • Frühstück/Helfer Lunches: Uni Mensa Irchel ZFV

Logistik

  • Material: Peter Hintermüller
  • Transport: Sascha Vuckovic
  • Mobile Sanitärsysteme: toi toi

Sponsoring

Internet

SOLA-Hauptsponsorin

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